Wohnwagenfamilie
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Wir haben es getan… Wohnwagen gekauft

Wir haben es wirklich getan! Wer hätte das gedacht… Also mal ehrlich: wenn uns vor vier Wochen jemand erzählt hätte, dass wir uns mal einen Wohnwagen kaufen würden, hätten wir ihn vermutlich für verrückt erklärt. Wie man mit 40 und 35 Jahren überhaupt auf einmal so einen Plan schmieden kann, ist schon dubios. Aber wir hatten eine Idee. Eine Schnapsidee. So eine Art Gedankenblitz. Und gesagt, getan. Aus einer spontanen Überlegung wurde innerhalb von zwei, drei Wochen eine 7m lange und 2,30m breite Realität. 🙂

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Erfahrung mit dem Campen hatten wir nicht. Lediglich Simone kennt Wohnwagen-Wochenenden noch aus ihrer Kindheit. Aber so schwer kann das schon nicht sein,… dachten wir. Aber da soll noch so Einiges auf uns zukommen…

Auf jeden Fall fanden wir die Idee ein kleines rollendes Eigenheim zu haben absolut spannend. Immerhin wohnen wir am südlichsten Zipfel von Berlin und nutzen an jedem freien Wochenende einen der zahlreichen Seen, die in Brandenburg quasi direkt vor unserer Haustür liegen.
Morgens raus zum See, abends wieder nach Hause.
Warum also nicht einfach den Wohnwagen dran hängen und das Wochenende über draußen bleiben? Guter Plan.

Auf mobile.de wurden wir schnell fündig. Aber unser Budget von 4000 Euro schränkte die Suche doch stark ein. Und jeder Wohnwagen, der uns interessierte, wurde uns praktisch „vor der Nase“ weg gekauft. 🙁
Dann war da doch noch ein Exemplar zu haben. Ein „Dethleffs“ in Frankfurt Oder. Eine knappe Autostunde entfernt. Also auf zum Händler…

Vor Ort stellten wir aber ganz schnell fest, dass uns das gute Stück nicht so richtig „anspringt“. Ja,… er war okay. Aber so richtig übergesprungen ist der Funke nicht.
Aber direkt daneben stand ein 25 Jahre alter „Tabbert Comtesse 515“.
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Ein Blick von außen, eine Begehung von innen,… schnapp! Das war er! Liebe auf den ersten Blick! Aber,… die Wahl hatte einen Haken. Und zwar einen dicken: der Wagen war praktisch schon verkauft. Telefonisch hatte ein Interessent seinen Kaufwunsch abgegeben und gesagt, dass er die Anzahlung zeitnah überweisen würde.
Das war es dann also… Keine Chance auf unseren Tabbert.

Letztlich haben wir uns auch gegen den „Dethleffs“ entschieden und uns vorgenommen, einen solchen Tabbert im Internet zu finden. Kann ja eigentlich so schwer nicht sein… Doch schon auf der einstündigen Rückfahrt nach Berlin haben wir gemerkt, dass wir ein solches Stück nicht unter 4000 Euro bekommen würden.

Am Abend kehrte dann schnell Ernüchterung ein und wir wollten gerade anfangen uns zu ärgern, dass wir den „Dethleffs“ nicht genommen hatten. Schließlich wollten wir ja schon in einer Woche zum ersten Mal los…
Dann klingelte das Handy. Um 22 Uhr! Es war der Händler, der uns sagte, dass der Käufer für den „Tabbert“ abgesprungen sei. *Freude!*

Schnell wurden wir uns mit dem Händler einig. Er ließ den Wagen zunächst auf sich selber zu und brachte ihn uns sogar nach Berlin. TÜV neu, angemeldet und abfahrbereit. Kostenpunkt: 2.680 Euro. Damit waren wir weit unter unserem Budget geblieben.

 

Und da steht er nun. Auf gehts in die ersten Abenteuer…
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Wir wollen auf jeden Fall alles, was wir mit unserer neuen Wohnbüchse erleben festhalten. Sicher werden viele schöne, aber bestimmt auch manche traurige Geschichten dabei herauskommen. Wir werden sehen…

***

Campingflohmarkt

2 thoughts on “Wir haben es getan… Wohnwagen gekauft”

  1. Herrje … da wart Ihr vor zwei Jahren einen kleinen Schritt weiter, als wir gerade sind. Wir liebäugeln im Prinzip auch mit einem Wohnwagen, scheuen aber etwas die Kosten (derzeit zumindest) und haben keine passende Zugmaschine. Aber ist toll, mal so mitzuverfolgen, wie es anderen in ähnlichen Situationen ergeht. Hoffe, Ihr habt schon viel Spaß mit dem Teil gehabt!

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